BearingPoint nutzt Social Walls für internes und externes Marketing

„Was wir an Walls.io am meisten schätzen, ist die Flexibilität der Plattform“

Ein Social-Media-Feed im Kachel-Layout mit Beiträgen aus verschiedenen Städten weltweit, die unter dem Motto „Let’s go“ Aktivitäten und Eindrücke zeigen.
Ana Lopez, Content Marketing Manager

Ana Lopez

Content Marketing Managerin bei Walls.io – Ana liest gerne Bücher, lernt Sprachen und interessiert sich für alles rund um Marketing. Sie liebt es, neue Inhalte zu entdecken und kreativ zu schreiben.

Vor ein paar Jahren hat Chris Peat für das internationale Beratungsunternehmen BearingPoint eine CSR-Kampagne umgesetzt. Und genau darüber haben wir mit ihm gesprochen. Seitdem hat sich einiges getan: Das Walls.io-Abo bei BearingPoint ist gewachsen, mehrere Teams nutzen es, und Social Walls kommen heute bei Events rund um den Globus zum Einsatz.

Bei BearingPoint werden Social Walls immer noch vor allem intern genutzt. Die Inhalte, die dabei entstehen, bleiben aber nicht immer nur im kleinen Kreis: Ab und zu werden sie auch intern weitergeteilt oder sogar nach außen getragen; zum Beispiel, um die eigenen CSR-Aktivitäten sichtbarer zu machen.

Dieses Mal haben wir wieder mit Chris Peat gesprochen. Neu dabei ist dieses Mal auch Laura Staudinger, Senior Marketing Consultant im Münchner Büro von BearingPoint, die eine der größten Social Walls dort betreut. Uns hat interessiert, welche Erfahrungen sie mit Walls.io gemacht haben, wie die Einführung der Direct-Posts-Funktion gelaufen ist und wie sie Social Walls heute sowohl intern als auch extern im Marketing einsetzen.

Interview mit Chris und Laura von BearingPoint

Christ Peat and Laura Staudinger, BearingPoint

Chris, als wir das letzte Mal gesprochen haben, warst du gerade mit “10 Days of Caring” durch. Was hat sich seitdem bei euch getan?

Der größte Unterschied seit unserem letzten Gespräch ist eigentlich, dass wir Walls.io viel tiefer bei uns im Unternehmen verankert haben. Inzwischen nutzen wir Social Walls für ganz unterschiedliche Dinge. Was ich an Walls.io besonders mag: Es schafft ein echtes Gemeinschaftsgefühl, egal ob international oder bei einem Event. Die Leute fühlen sich als Teil von etwas. Das bekommst du so auf klassischen Social-Media-Plattformen einfach nicht hin. Es ist eine viel direktere und greifbarere Art, Social Media zu nutzen. Am Ende entsteht genau dadurch dieses Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.

Uns war wichtig, unsere Teams zu befähigen. Deshalb habe ich bewusst einen Schritt zurück gemacht und anderen den Raum gegeben, ihre eigenen Erfolge zu erzielen. Inzwischen nutzen drei Hauptregionen den Account: das französische Team, das deutsche Team rund um Laura und das englischsprachige Team. Jede Region betreibt eigenständig ihre Social Wall.

Wir nutzen eine Social Wall für unser internationales Trainingsprogramm Be.School. Dazu kommen weitere Walls für unsere globalen CSR-Aktionen wie etwa “10 Days of Caring” oder aktuell “Let’s Cycle BearingPoint”, unsere laufende Kampagne.

Laura steht für unsere größte Region und was sie daraus gemacht hat, kann sich sehen lassen. Sie gehört definitiv zu den aktivsten Nutzerinnen im ganzen Team, wenn nicht sogar zu den absoluten Power-Userinnen.

Laura, wie setzt ihr Walls.io bei euch in der Region ein?

Wir hatten ein großes All-Hands-Meeting für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Singapur geplant. Nach zwei Jahren Corona, in denen bekanntlich nicht wirklich viel weiterging, wollten wir daraus endlich wieder etwas Besonderes machen.

Inspiriert von dem, was Chris vorher schon im unternehmensweiten Marketing umgesetzt hat, war für uns schnell klar: Wir wollen auch eine Social Wall als zentrale Anlaufstelle, auf der alles rund um das All-Hands-Meeting zusammenläuft. Klar, die Leute posten auf LinkedIn oder Instagram, aber uns ging es darum, das Ganze an einem Ort zu bündeln. Ein zentraler Link, an dem alles gebündelt ist: Beiträge, Atmosphäre und alle wichtigen Infos zum Event.

Wir haben die Wall noch einige Wochen nach dem Meeting weiterlaufen lassen, die Bilder gesammelt heruntergeladen und einige davon später für unsere Beiträge auf LinkedIn und Instagram genutzt.

Inzwischen melden sich immer mehr Kolleg:innen, die für ihre eigenen Marketing-Events auch eine Social Wall einsetzen wollen.

Ein Social-Media-Feed im Kachel-Layout zum All-Hands-Meeting 2022 mit Fotos, Videos und Beiträgen von Teilnehmenden.
Die BearingPoint Social Wall für Lauras All-Hands-Meeting

Wie werden die anderen, nicht regionalen Walls genutzt?

Chris: Eine davon nutzen wir für eines unserer größten Trainingsprogramme: “Be.School”, ein mehrtägiges internationales Training, bei dem Mitarbeitende aus der ganzen Welt zusammenkommen, von den USA über Singapur und China bis nach Europa.

Laura: Alle neuen Mitarbeitenden bei BearingPoint kommen dafür zusammen, entweder vor Ort oder so wie bei mir vor zwei Jahren virtuell über Teams. Über zwei bis fünf Tage lernt man, wie der Alltag als Consultant aussieht. Man arbeitet gemeinsam an Fallstudien, tauscht sich im Team aus und merkt schnell, dass nicht alle die gleiche Sprache sprechen oder das gleiche Level in Englisch haben.

Am Ende gibt es dann noch kleine Spiele oder gemeinsame Aktivitäten, um sich besser kennenzulernen und auch über das Training hinaus eine Verbindung zu den internationalen Kolleg:innen aufzubauen.

Chris: Bei Be.School gibt es dieses Motto: “What happens at Be.School stays at Be.School”. Genau da haben uns die Direct Posts richtig geholfen. Die Wall ist nicht geheim, aber sie wird auch nicht nach außen geteilt. Das heißt, der eigene Vorgesetzte sieht sie zum Beispiel nicht. Sie bleibt also bewusst innerhalb der Gruppe. Genau das hat viel dazu beigetragen, dass sich innerhalb des Events ein starker Teamgeist entwickelt hat und die Leute sich noch mehr als Gruppe gefühlt haben.

Das Feedback war äußerst positiv. Alle waren begeistert, wir sind dann komplett von anderen Social-Media-Plattformen auf Walls.io umgestiegen. Was auf dieser Wall passiert, bleibt auch dort. Nach einer gewissen Zeit löschen wir die Inhalte wieder und starten frisch für die nächste Gruppe von Be.School-Teilnehmenden.

Außerdem haben wir noch “Let’s Cycle BearingPoint”. Das ist so eine Art Mischung aus intern und extern. Die Aktion selbst läuft intern, aber wir nutzen die Wall gleichzeitig, um nach außen sichtbar zu machen, was wir im Bereich CSR alles machen.

Ein Social-Media-Feed im Kachel-Layout mit Beiträgen aus verschiedenen Städten weltweit, die unter dem Motto „Let’s go“ Aktivitäten und Eindrücke zeigen.
Quelle: #LetsCycleBearingPoint Social Wall / Instagram

Wir hatten im letzten Jahr auch eine interne Weihnachtskampagne, die wir später nach außen geteilt haben, um unseren Kund:innen frohe Weihnachten zu wünschen. Eigentlich waren es interne Inhalte, wir haben sie aber bewusst für eine externe Kampagne genutzt.

Und dann gibt es noch die Wall für #PurposePowerHours. Bei BearingPoint bekommt jede:r Mitarbeitende eine bestimmte Anzahl an Stunden, die für CSR-Aktivitäten genutzt werden können. Man kann sich entweder an vom Unternehmen organisierten Aktionen beteiligen oder eigene Projekte unterstützen. Diese Stunden nennen wir “Purpose Power Hours”, weil sie dafür gedacht sind, etwas zu bewegen.

Ein Social-Media-Feed im Kachel-Layout mit Beiträgen über wohltätige Aktionen, Spenden und gemeinschaftliches Engagement von Mitarbeitenden.
Quelle: #LetsCycleBearingPoint Social Wall / Instagram

Wir verpflichten niemanden, darüber zu posten. Deshalb stehen auf der Wall vielleicht nur 58 Beiträge, obwohl Mitarbeitende bei BearingPoint tausende Stunden für wohltätige Zwecke geleistet haben. Wir ermutigen sie einfach, ein Foto zu teilen und zu zeigen, wie sie ihre Purpose Power Hours nutzen. So wird die Social Wall zu einer transparenten Plattform, die andere inspiriert und Einblicke hinter die Kulissen gewährt.

Zum Thema 👉 Die Erfolgsgeschichte der ÖBB mit Walls.io

Wie koordiniert ihr die Nutzung der Social Walls zwischen den Teams? Wer kümmert sich um übergreifende Kampagnen?

Laura: Chris hat das Premium-Abo für uns abgeschlossen und wir haben die Wall dann nach unseren Bedürfnissen aufgebaut. Probleme gab es dabei keine. Wenn Kolleg:innen die Wall für ein Event brauchen, kann ich sie schnell anpassen. Ich weiß, dass das mein Bereich ist, und kann sie weiterentwickeln, wenn es nötig ist.

Chris: Ich kümmere mich zwar um die CSR-Kampagnen, aber eigentlich machen wir das gemeinsam. Unser großes Motto bei BearingPoint ist nämlich “together”. Es gibt bei uns keine starren Hierarchien, und genau so arbeiten wir auch in unseren Social-Media-Teams.

Wie geht ihr mit Beiträgen in unterschiedlichen Sprachen um?

Chris: Beiträge in anderen Sprachen sind bei uns willkommen. Unsere Geschäftssprache ist zwar Englisch, aber weil die Plattform so visuell ist, versteht man das meiste auch ohne viele Worte, oft reichen schon die Bilder. Manchmal sorgt genau das dafür, dass man sich noch stärker als Teil der internationalen Community fühlt.

Laura: Für uns ist das überhaupt kein Thema. Es gab vielleicht ein oder zwei französische Beiträge aus dem Schweizer Team, aber ehrlich gesagt schaut man sowieso eher auf die Bilder als auf den Text.

Gerade in Deutschland und Österreich möchten viele eigentlich auf Englisch posten. Ich sage dann oft: Wenn ihr für euer Land postet, dann ruhig auch auf Deutsch. Man muss nicht immer “international” sein, Hauptsache es fühlt sich echt an. Deshalb wechseln die meisten bei uns ganz natürlich zwischen Deutsch und Englisch.

Ein Social-Media-Beitrag zeigt die Aussicht aus einem Zugabteilfenster mit einer Tasche auf dem Sitz und einem Text über klimafreundliches Reisen.
Quelle: BearingPoint All Hands Meeting Social Wall

Wenn ein Beitrag auf Französisch ist, verstehen ihn hier vielleicht nicht alle, aber das ist auch gar nicht so wichtig. Man schaut sich das Bild an und denkt sich: “Ich weiß zwar nicht genau, was da steht, aber es sieht gut aus.”

Welchen Einfluss haben die Social Walls auf das Mitarbeiterengagement?

Chris: Für viele ist es einfach schön, sich als Teil von etwas Großem zu fühlen. Ich merke das vielleicht noch stärker als Laura, weil Deutschland unser größter Standort ist. In kleineren Büros hat man schnell das Gefühl, eher in einem kleinen, lokalen Team zu arbeiten. Das ist zwar oft angenehm, man verliert dabei aber manchmal den Blick fürs große Ganze.

Genau da hilft uns Walls.io: Es schafft Verbindungen über Standorte hinweg und sorgt dafür, dass sich alle als Teil einer Community fühlen. Wenn ich sehe, dass jemand in Rumänien eine Fahrradtour gepostet hat und ich dann in Großbritannien herausgefordert werde, das nachzumachen, entsteht plötzlich ein riesiges Gemeinschaftsgefühl.

Ein Social-Media-Beitrag zeigt eine Fahrradperspektive unter bunten Regenschirmen in einer Fußgängerzone mit begleitendem Text und Hashtags.
Quelle: #LetsCycleBearingPoint Instagram

Bei BearingPoint steht nicht das einzelne Büro oder Land im Mittelpunkt, sondern die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg. Social Walls helfen dabei, diese Verbindung ganz informell über verschiedene Kampagnen zu schaffen. Genau das macht am Ende auch den Erfolg aus: Mit nur 100 Leuten in London wäre die Beteiligung einfach zu klein. Wenn man das Ganze aber global öffnet, macht das einen riesigen Unterschied.

Laura: Ich bin genau deiner Meinung. Zusätzlich hat die Social Wall unseren Events mehr Intensität verliehen: Mitarbeitende konnten Beiträge liken, anderen zeigen und später wieder ansehen. Dadurch bleiben die Erinnerungen viel lebendiger, besonders nach langer Zeit ohne persönliche Treffen.

Es wäre nicht dasselbe, wenn alles nur über Teams laufen würde. Dort verliert man schnell den Überblick, weil es einfach zu viele Kanäle mit noch mehr Inhalten gibt. Mit der Social Wall haben wir dagegen einen zentralen Ort für alle Erinnerungen. Genau das steigert das Engagement spürbar.

Zeigt ihr die Walls auch auf Screens während Events?

Laura: Ja, beim All-Hands-Meeting haben wir die Wall auch auf Screens gezeigt, allerdings eher kurzfristig organisiert. Ehrlich gesagt hätte ich mir sogar noch mehr Screens gewünscht. In den Pausen lief sie dann auf der großen Videowand. Für zukünftige Events wollen wir außerdem QR-Codes auf Stickern einsetzen, damit Leute jederzeit posten oder die Wall direkt ansehen können.

Chris: Auch die Be.School-Wall haben wir auf Screens gezeigt, alle Teilnehmenden hatten Zugriff darauf. “Let’s Cycle BearingPoint” wurde zusätzlich extern kommuniziert und in einigen Büros angezeigt, hauptsächlich im Empfangsbereich.

Seit COVID ist das Ganze allerdings etwas schwieriger geworden, weil weniger Leute täglich im Büro sind. Dadurch fehlt ein Stück weit der Effekt, den die Sichtbarkeit vor Ort früher hatte.

Habt ihr die Wall auch im Intranet eingebunden?

Ja, wir haben die Wall in unserem “TouchPoint”-Intranet eingebunden und teils in Teams integriert. Gleichzeitig merken wir aber auch, dass es eine ziemliche Informationsflut gibt: E-Mails, Teams, Intranet und mehr. Da geht das Engagement an manchen Stellen schlicht zurück.

Wie habt ihr die Wall sonst beworben?

Laura: Ein LinkedIn-Post und zwei E-Mails, begleitet von einem Screen im Catering-Bereich. Für 3.000 Personen war das natürlich nicht genug, aber ausreichend sichtbar.

Hat sich das Verhalten der Mitarbeitenden verändert?

Ja, definitiv. Social Walls sind mittlerweile ein fester Bestandteil im Marketing. Bei Kampagnen mit viel User Generated Content wird oft direkt gefragt: “Können wir das auf einer Wall darstellen?”

Ihr nutzt jetzt auch Direct Posts. Wie hat diese Funktion eure Nutzung von Social Walls verändert? Welche Vorteile seht ihr in Direct Posts?

Die “10 Days of Caring”-Kampagne war eine unserer erfolgreichsten Social-Media-Aktionen überhaupt. Sie war extrem wichtig, um viele Mitarbeitende zur aktiven Teilnahme zu motivieren. Wenn es um interne Aktivierung und nutzergenerierte Inhalte geht, war das wahrscheinlich unsere bisher umfangreichste Kampagne.

Danach folgte unsere Weihnachtskampagne. Die lief noch, bevor es Direct Posts überhaupt gab. Dabei haben wir gemerkt: Viele wollten ihre Weihnachtsfeiern gar nicht auf LinkedIn teilen. Das heißt, genau dort, wo sie ihre Inhalte gerne gepostet hätten, konnten wir sie nicht gut einsammeln. Und dort, wo es für uns einfach gewesen wäre, wurden sie eben nicht geteilt.

Am Ende haben wir uns dann sogar ein eigenes Postfach eingerichtet, wo all diese Bilder von Lebkuchenhäusern und Ähnlichem gelandet sind. Wir haben sie dann manuell herausgezogen und selbst auf die Wall gestellt. Eigentlich eine schöne Geschichte, weil am Ende etwas Positives dabei rausgekommen ist, aber ehrlich gesagt auch extrem viel Handarbeit. Jeden Morgen musste mein Team das Postfach checken, Beiträge raussuchen und alles hochladen, das war schon ziemlich aufwändig.

Als wir dann wieder Kunde wurden und auf fünf Walls erweitert haben, hat uns euer Kollege die QR-Code-Funktion gezeigt. Einfach mit dem Handy scannen und direkt posten. Das war für uns ein echter Gamechanger, weil wir plötzlich weniger Aufwand hatten und alles viel reibungsloser lief.

Laura: Das Spannende war für mich am Ende, dass die Leute gar nicht so viel auf LinkedIn oder Instagram gepostet, sondern einfach direkt auf die Wall gepostet haben. Wir haben unseren Gästen gesagt: Wenn ihr nichts öffentlich teilen wollt, nutzt den QR-Code und postet direkt auf die Wall. Am Ende waren dann rund 95 Prozent aller Beiträge Direct Posts.

Eine Benutzeroberfläche zum Erstellen eines neuen Beitrags mit Upload-Option für Bilder und Texteingabe.
Die Social Wall des BearingPoint All-Hands-Meetings hatte oben rechts einen QR-Code, um einen Beitrag zu erstellen.
Eine Benutzeroberfläche zum Erstellen eines neuen Beitrags mit Upload-Option für Bilder und Texteingabe.
Nutzer können einen Direct Post erstellen, indem sie auf den QR-Code klicken oder ihn mit dem Smartphone scannen.

Das hat mich ehrlich gesagt überrascht. Wenn man aber darüber nachdenkt, macht es total Sinn: Viele wollen ihre Fotos teilen, aber eben nicht unbedingt öffentlich im Netz. Sie wollen sie mit Kolleg:innen teilen, die man vielleicht im Alltag kennt, einem aber nicht unbedingt auf LinkedIn oder Instagram folgen. Gleichzeitig möchte man vermeiden, dass die Bilder in einem größeren, unpassenden Kontext auftauchen.

Chris: Bei BearingPoint nutzen wir Social Walls im Grunde für drei verschiedene Zwecke. Ein Teil sind interne Inhalte, die wir nach außen sichtbar machen. Ein anderer Teil sind interne Inhalte, die nur intern bleiben. Und dann gibt es Formate wie Be.School, bei denen ganz bewusst keine externe Sichtbarkeit gewünscht ist, diese Inhalte bleiben komplett innerhalb der Gruppe.

Gleichzeitig stellt sich dann natürlich die Frage: Wie bekommt man die Leute überhaupt dazu, mitzumachen? Genau da war der QR-Code ein echter Gamechanger für uns. Was wir an Walls.io besonders schätzen, ist die Flexibilität. Wir können je nach Use Case unterschiedlich arbeiten und haben trotzdem immer die passende Lösung.

Gibt es noch etwas, das ihr zur Nutzung von Walls.io bei BearingPoint sagen möchtet?

Laura: Ich war ehrlich gesagt echt überrascht, wie gut Social Walls funktionieren. Ich dachte vorher, ich muss die Leute ständig dazu bringen, überhaupt etwas zu posten. Ich habe mir ein bisschen Sorgen gemacht nach dem Motto: “Oh nein, noch ein weiterer Kanal. Jetzt muss ich neben LinkedIn, Instagram und X auch noch Walls.io im Blick behalten.” Und ich dachte auch, am Ende sitze ich da mit drei Beiträgen auf der Wall, alle von mir selbst.

Umso überraschender war es dann, dass es ohne Aufwand so gut gelaufen ist. Klar, ein bisschen haben wir schon gesteuert: In der ersten Stunde habe ich zum Beispiel zehn Leute gebeten, ein Foto von ihrer Ankunft zu posten. Aber danach ist es einfach von selbst weitergelaufen. Die restlichen 100 Beiträge kamen komplett organisch. Das hat mich wirklich positiv überrascht. Die Leute hatten offensichtlich Spaß daran. Genau deshalb werden wir es auch in Zukunft wieder für unsere Events einsetzen.

Eine große Social Wall wird auf einer Bühne bei einem Event angezeigt und zeigt mehrere Beiträge im Kachel-Layout.
Die automatisch scrollende Social-Wall-Anzeige des BearingPoint All-Hands-Meetings.

Unsere Learnings

BearingPoint ist ein perfektes Beispiel dafür, wie vielseitig Social Walls im Unternehmen eingesetzt werden können, je nach Zweck ganz unterschiedlich, aber immer mit Mehrwert. Genauso spannend ist, was am Ende mit den gesammelten Inhalten passiert und wie sie weiterverwendet werden.

Schauen wir uns das Ganze mal genauer an und gehen durch, welche Einsatzmöglichkeiten es gibt und wie man die Inhalte sinnvoll nutzen kann.

Externe Social Wall, Inhalte werden extern genutzt

Das ist der Klassiker unter den Einsatzmöglichkeiten: Inhalte werden über Hashtags oder öffentliche Quellen gesammelt, die Wall ist für alle sichtbar und genauso auch die Beiträge der Nutzer:innen.

Interne Social Wall, Inhalte werden extern genutzt

Genau so setzt BearingPoint Social Walls bei verschiedenen CSR-Kampagnen ein, von “10 Days of Caring” über die Weihnachtsaktion bis hin zur aktuellen “Let’s Cycle”-Kampagne. Die Inhalte entstehen intern, zeigen das Engagement der Mitarbeitenden und werden anschließend für Kund:innen oder die Öffentlichkeit nach außen getragen.

Interne Social Wall, Inhalte werden intern genutzt

Ein gutes Beispiel dafür ist Be.School von BearingPoint. Dafür gibt es eine eigene Social Wall, aus Datenschutzgründen bleibt aber alles strikt innerhalb der Gruppe, weder der Link noch die Inhalte werden nach außen geteilt. Nach jeder Runde werden die Inhalte gelöscht und die Wall für die nächste Gruppe neu aufgesetzt, eine saubere Trennung ohne Überschneidungen.

Walls.io Tipp: Du kannst deine Social Wall komplett privat halten. Sie ist dann für Suchmaschinen unsichtbar und nur über einen geheimen Link erreichbar. Die Einstellung findest du im Dashboard unter “Privacy & Tracking”, dort kannst du deine Wall auf “secret” setzen. Das lässt sich für jede Wall individuell festlegen.

Die Kombination aus einer privaten Wall und Direct Posts ist ideal, wenn Inhalte wirklich komplett von Social Media fernbleiben sollen. Umso schöner zu sehen, dass wir BearingPoint und anderen Kund:innen damit einiges an Aufwand abnehmen konnten.

Community, Engagement und Employer Branding

Wie von Chris bereits erwähnt, hat BearingPoint im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten für Social Walls entdeckt. Im Kern geht es aber darum, die internationale Community näher zusammenzubringen. Wenn Teams über die ganze Welt verstreut sind, ist es umso wichtiger, Verbindungen zu schaffen. Genau dabei helfen Social Walls.

Man sieht auch, dass unterschiedliche Sprachen dabei kein Hindernis darstellen. Die Bilder sprechen für sich und schaffen Verbindung, auch ohne viele Worte.

Gleichzeitig funktionieren Social Walls nicht nur im globalen Kontext, sondern genauso gut in kleineren Gruppen, beispielsweise bei Trainings wie Be.School oder bei Events wie All-Hands-Meetings. Gerade in Zeiten, in denen man von Informationen überflutet wird, bieten Social Walls mit Direct Posts einen einfachen Weg, Kommunikation und Interaktion rund um ein Event zu bündeln und übersichtlich zu halten.

Wenn CSR-Aktivitäten über eine Social Wall geteilt werden, hat das gleich mehrere Effekte: Es stärkt das Engagement der Mitarbeitenden, inspiriert andere, selbst aktiv zu werden, und wirkt gleichzeitig auch nach außen. Für das Employer Branding ist das ein echter Gewinn.

Sharing is caring

Ein Walls.io Premium-Account mit mehreren Walls ist perfekt, wenn verschiedene Teams oder Abteilungen eigenständig arbeiten sollen. Jedes Team kann seine eigene Social Wall gestalten und nutzen, ohne dass es anderen in die Quere kommt.

Die Koordination bleibt dabei unkompliziert. Der Account-Inhaber vergibt Zugänge und kann Nutzer:innen als Moderator:innen oder Administrator:innen hinzufügen. Der Einstieg fällt leicht, gerade wenn bereits Erfahrung da ist, wie bei Chris. Und wenn doch mal Fragen auftauchen, ist der Priority Support jederzeit zur Stelle.

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